Rebecca Emmler — Dissonanzportrait
Kategorie:
Student: Kommunikationsidee / -konzept
Auszeichnung:
Shortlist (2026)
Auftraggeber:in:
FH Salzburg
Wie überzeugt man Menschen, die den Klimawandel leugnen, ihre Meinung zu ändern? Mit dieser Frage setzte sich die Ausstellung „5020 GOES 2050“ in Salzburg auseinander. Ziel war es, tieferliegende Ursachen für die Leugnung des Klimawandels zu erforschen und die Erkenntnisse in ein lösungsorientiertes Exponat zu übersetzen.
Das Projekt baut darauf auf, dass Leugnung nicht immer bewusste Ablehnung sein muss, sondern oft das Symptom innerer Konflikte darstellt. Diese Erkenntnis basiert auf dem Konzept der kognitiven Dissonanz: Ein unangenehmes Spannungsgefühl, das entsteht, wenn die Werte und Handlungen einer Person nicht miteinander übereinstimmen. Das Exponat „Dissonanzportrait“ soll über diese Dissonanz aufklären und das unsichtbare Spannungsgefühl für Besucher*innen sichtbar machen. Ein digitaler Fragebogen erfasst dabei die persönlichen Werte einer Person und gleicht diese mit ihrem Alltagsverhalten ab. Aus der Diskrepanz beider Ebenen wird ein individuelles Portrait generiert.
Creative Lead:
Rebecca Emmler (Salzburg)
Additional Creative Leads:
Johannes Handlechner
College / University:
Fachhochschule Salzburg University of Applied Sciences Salzburg MultiMediaArt
Designer:
Rebecca Emmler
Programmer:
Johannes Handlechner